1. März 2012 · Quelle: JWP Mittendrin

Emil-Wendland-Kampagne vorgestellt

Neuruppin - Auf der Neuruppiner Stadtverordnetenversammlung am 27.02.2012 haben wir unsere Gedenkkampagne für Emil Wendland und alle anderen von Neonazis Ermordeten vorgestellt.

Die ersten Reak­tio­nen waren ver­hal­ten. Während die LINKE uns Unter­stützung ver­sicherte, scheinen andere Parteien bish­er wenig Inter­esse zu haben, sich mit diesem Teil Neu­rup­pin­er Geschichte auseinan­der set­zen zu wollen.

Kern unser­er Forderun­gen ist die Umbe­nen­nung ein­er Straße in Neu­rup­pin in “Emil-Wend­land-Straße”!

Natür­lich ist uns bewusst, dass eine aktive Aufar­beitung der Geschehnisse nicht unbe­d­ingt im Inter­esse der Stadtver­ant­wortlichen liegen muss, eben­so wie eine Straßenum­ben­nung auch immer Teil ein­er poli­tis­chen Auseinan­der­set­zung ist.

An dieser Stelle sei daher gesagt: Wir wer­den uns nicht an der Tilgung von Straßen­na­men beteili­gen, die nach Per­sön­lichkeit­en des sozial­is­tis­chen bzw. antifaschistschen Kampfes benan­nt wur­den! Mit den poli­tis­chen Entscheidungsträger_Innen wer­den wir das Gespräch suchen und unseren Stand­punkt dar­legen. Ziel muss es sein, eine geeignete Form der Erin­nerung an die durch Neo-Nazis Ermorde­ten zu find­en – als Zeichen der Mah­nung und als Zeichen der Anerkennung!

Nie­mand ist vergessen!

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