10. Mai 2013 · Quelle: Antifaschistische Aktion Bernau

Traditionelles Gedenken am 8. Mai – Tag der Befreiung in Bernau

150 Bernauerin­nen und Bernauer nah­men am Mittwoch, den 8. Mai, am Gedenken anlässlich des Tages der Befreiung teil. Aufgerufen hat­te das Bernauer Net­zw­erk für Tol­er­anz und Weltof­fen­heit. An drei Sta­tio­nen wurde an die von Nazis Ver­fol­gten und Ermorde­ten erinnert.

Im Aufruf des Bernauer Net­zw­erkes hieß es: „Wir wollen an diesem Tag der Mil­lio­nen Men­schen gedenken, die unter der gnaden­losen Kriegs‑, Besatzungs- und Ver­nich­tungspoli­tik der Nazis lei­den mussten. Durch den von Deutsch­land aus­ge­hen­den faschis­tis­chen Angriff auf die Men­schlichkeit ver­loren unglaublich viele Kinder, Jugendliche, Erwach­sene und alte Men­schen ihre Frei­heit, ihr Leben, ihre Gesund­heit, ihre Hoff­nung, ihre Liebsten.“

Die erste Sta­tion am Sow­jetis­chen Ehren­mal eröffnete der Stadtver­band der Partei Die Linke mit ein­er Mah­nung nicht nur an die Tat­en der Nazis von damals, son­dern auch heutiger Neon­azis. An der zweit­en Stad­tion, dem Deser­teur­denkmal, gedachte die evan­ge­lis­che Jugend der Verweiger_innen des Krieges und nan­nte beispiel­haft die Namen der Pazifist_innen Erna und Kurt Kretschmann, nach denen auch eine Schule in Bad Freien­walde benan­nt wurde. Mit ein­er kurzen szenis­chen Darstel­lung erin­nerten sie an die Ein­wei­hung des Deser­teur­denkmales vor genau 15 Jahren, die damals durch eine Gruppe von Jugendlichen aus dem Jugendtr­e­ff DOSTO und der Evan­ge­lis­chen Gemeinde ini­ti­iert wurde. Ihren Abschluss fand die Gedenkver­anstal­tung in einem Festessen auf dem Bernauer Mark­t­platz, wo Jugendliche des Jugendtr­e­ff DOSTO Sup­pen und Kuchen vor­bere­it­et hatten.

Anders als in den Vor­jahren fiel die Beteili­gung in diesem Jahr geringer aus. Die bish­eri­gen Teilnehmer_innenzahlen von 250 bis 300 Per­so­n­en wur­den deut­lich unter­schrit­ten. Ob dies am Wet­ter, dem bevorste­hen­den Feiertag oder schlicht man­gel­n­dem Inter­esse lag, ist nur zu ver­muten. Klar ist, dass unter den Teilnehmer_innen der diesjähri­gen Kundge­bung wieder der über­wiegende Teil aus deutsch-rus­sis­chen Bernauer_innen bestand. Eine der Teil­nehmer betitelte die fehlende Beteili­gung der „Deutschen“ als beschämend.

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