26. Januar 2022 · Quelle: Frankfurt zeigt Haltung

#unteilbarsolidarisch – Frankfurt zeigt Haltung

"Frankfurt zeigt Haltung" ruft auf zum Gedenken und einer Kundgebung am 31. Januar, ab 16:30 Uhr für ein solidarisches Miteinander, in Gedenken an die Verstorbenen und gegen rechtsextreme Propaganda, Hass und Hetze.

Mon­tag, 31. Jan­u­ar, ab 16:30 Uhr
● 16:30 Uhr, Marienkirche: Die Kirchen laden ein zum Gedenken und Kerzen anzün­den für die Opfern der Coro­na-Pan­demie und bieten einen Raum für gemein­same Gespräche und Austausch.
● 17:30 Uhr, Brun­nen­platz, Treppe der Demokratie: Kundge­bung „Frank­furt zeigt Hal­tung“ mit Rede­beiträ­gen von Parteien, Vere­inen, Zivilgesellschaft
● ab 18:00 Uhr BLOK O: „Flucht und Pan­demie“ – Lein­wand­col­lage, Musik, Rede­beitrag zu Pan­demie und Flucht

ACHTUNG: Abstands- und Maskenpflicht (FFP2-/OP-Maske) sind bei allen
Ver­anstal­tun­gen zu beachten!

Uns alle beein­trächtigt die Coro­na-Pan­demie, die von uns seit über zwei Jahren erhe­bliche Ein­schränkun­gen im per­sön­lichen und beru­flichen Leben ver­langt. Auch uns belas­ten sich ständig verän­dernde Schutz­maß­nah­men und ‑regeln, auf die wir uns immer wieder neue­in­stellen müssen.
Aber: Die große Mehrheit der Men­schen han­delt ver­ant­wor­tungsvoll. In einem Akt
beispiel­los­er Sol­i­dar­ität nehmen die aller­meis­ten Frankfurter*innen und Słubicer*innen aufeinan­der Rück­sicht, um sich und andere zu schützen. Sie akzep­tieren Ein­schränkun­gen aus sol­i­darisch­er Ver­ant­wor­tung für ihre Fam­i­lien, ihre Fre­un­des- und Bekan­ntenkreise, für ihre Mit­men­schen in der Nach­barschaft und am Arbeit­splatz. Sie üben täglich Sol­i­dar­ität, zeigen Hal­tung und Rück­grat. Das ver­di­ent Dank und Respekt!
Seit Dezem­ber 2021 gibt es jedoch eine kleine Gruppe Frankfurter*innen, die sich zu ange­blich spon­ta­nen, unangemelde­ten Demon­stra­tio­nen („Spaziergän­gen“) gegen die
Coro­na-Maß­nah­men durch die Innen­stadt treffen.
Frank­furt zeigt Haltung!
Wir rufen alle Bürger*innen auf, sich weit­er­hin sol­i­darisch zu ver­hal­ten. Und wir appel­lieren an demokratisch gesin­nte Bürger*innen, die bish­er noch aus Unwis­senheit bei den „Spaziergän­gen“ mit­ge­laufen sind, sich klar von recht­sex­tremen und rechts­gesin­nten Men­schen in diesen Demon­stra­tionszü­gen zu dis­tanzieren. Unter dem Deck­man­tel der Kri­tik an den Schutz­maß­nah­men vor Coro­na ver­suchen ver­mehrt recht­sex­treme, anti­semi­tis­che, ver­schwörungside­ol­o­gis­che und demokratiefeindliche Kräfte, Mis­strauen zu säen und die Gesellschaft zu spal­ten. In Frank­furt (Oder) beteili­gen sich deut­lich sicht­bar Per­so­n­en aus der NPD und der Brud­er­schaft Wolf­ss­char an den unangemelde­ten Demon­stra­tio­nen und nutzen diese Aufzüge für ihre eigene recht­sex­treme Pro­pa­gan­da. Auch die AfD ruft regelmäßig zur
Teil­nahme auf und ver­bre­it­et dort ihren Hass und ihre Het­ze gegen Politiker*innen, Ärzt*innen, Pflegekräfte und zivilge­sellschaftliche Akteure.
Auch einen weit­eren Punkt betra­cht­en wir mit Sorge: Aus tak­tis­chen Grün­den wer­den die „Spaziergänge“ nicht angemeldet, um so Aufla­gen wie Maskenpflicht, Abstand und eine begren­zte Teil­nehmenden­zahl zu umge­hen. In ein­er Zeit, in der die Coro­na-Infek­tion­szahlen durch die hochansteck­ende Omikro­n­va­ri­ante täglich weit­er in die Höhe schnellen, hal­ten wir das für eine gefährliche und unsol­i­darische Aktion – gegenüber Beschäftigten in Kranken­häusern, Arzt­prax­en, Gesund­heit­sämtern und let­ztlich gegen die gesamte Gesellschaft. Auch deshalb wollen wir ein Zeichen der Sol­i­dar­ität setzen!
Hal­tung zeigen heißt aber nicht, dass wir Men­schen „ver­bi­eten“ wollen, ihren Unmut
gegenüber Entschei­dun­gen der Regierung zu äußern. Es geht auch nicht um eine kri­tik­lose Akzep­tanz der Coro­n­apoli­tik. Protest ist und bleibt ein wichtiges Mit­tel der Mei­n­ungsäußerung in Demokratien.

Deshalb rufen wir dazu auf, am 31. Jan­u­ar 2022 mit uns Hal­tung zu zeigen – für ein
sol­i­darisches Miteinan­der, in Gedenken an die Ver­stor­be­nen und gegen rechtsextreme
Pro­pa­gan­da, Hass und Hetze.
Frank­furt zeigt Hal­tung ist eine Ini­tia­tive aus der Frank­furter Zivilge­sellschaft, der z. B. Per­so­n­en aus Parteien, Vere­inen, Gew­erkschaften, Kirchen und Einzelper­so­n­en angehören.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Save the Date: Das JWD Camp ist wieder da. Wie immer gibt es: Work­shops, Ver­net­zung, Kino, Konz­erte und vieles mehr.
Gemein­sam mit Bun­de­saußen­min­is­terin Annale­na Baer­bock, Bran­den­burgs Innen­min­is­ter Michael Stüb­gen und Olaf Jansen, Leit­er der Zen­tralen Aus­län­der­be­hörde, hat der Flüchtlingsrat Bran­den­burg heute die Erstauf­nah­meein­rich­tung in Eisen­hüt­ten­stadt besucht
Am 25. Novem­ber, dem „Inter­na­tionalen Tag zur Besei­t­i­gung von geschlechtsspez­i­fis­ch­er Gewalt an Frauen*“, laden Women in Exile&Friends und lokale Ini­tia­tiv­en zu ein­er Kundge­bung in Eisen­hüt­ten­stadt vor der Erstauf­nah­meein­rich­tung ein.

Opferperspektive

Logo de rOpferperspektive Brandenburg

NSUwatch Brandenburg

Polizeikontrollstelle

Logo der Polizeikontollstelle - Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei

Netzwerk Selbsthilfe

Termine für Potsdam

Termine für Berlin

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot