22. Januar 2020 · Quelle: Potsdam Museum

WO KOMMWA DENN DA HIN?

Potsdam – Über die Normalisierung rechtsradikaler Politik wird bei einer Kooperationsveranstaltung der Initiative "Kein Forum für rechte Kader" und dem VVN - BdA Brandenburg am 24.01. diskutiert.

Normalisierung rechtsradikaler Politik

Diskus­sionsver­anstal­tung
Fre­itag, 24. Jan­u­ar 2020 — 18:00

Völkisch­er Nation­al­is­mus. Ver­schwörungs­the­o­rien. Ras­sis­mus. Faschis­tis­che Gedanken­wel­ten. Kon­struk­te und Ideen jen­seits des demokratis­chen Kon­sens hal­ten Neue und Alte Rechte nach Innen zusam­men. Nach Außen gibt sie sich bürg­er­lich und kon­ser­v­a­tiv, sie ist in unseren Par­la­menten angekom­men inklu­sive recht­sradikaler Gesin­nung und Verbindun­gen in die Szene. Doch man präsen­tiert sich gern harm­los, ist bemüht, koali­tions­fähig aufzutreten und Wähler*innen außer­halb des recht­en Spek­trums zu gewin­nen. In den let­zten Jahren sind recht­sradikale Posi­tio­nen weit in unsere poli­tis­chen und gesellschaftlichen Diskurse hereingerückt und die Zivilge­sellschaft gerät zunehmend unter Druck.

Nicht zulet­zt hier in Bran­den­burg bekom­men wir dies zu spüren: Christoph Berndt, Grün­der des flüchtlings­feindlichen Vere­ins “Zukun­ft Heimat”, ringt um den Vor­sitz des Bran­den­burg­er Kul­tur­auss­chuss­es. Dessen Parteifre­unde der­weil wer­den nicht müde, gemein­nützige Akteur*innen juris­tisch und öffentlich anzuge­hen. Wo die bürg­er­liche Anschlussfähigkeit an ihre Gren­zen stößt, hil­ft man sich mit Dro­hge­bär­den. Darunter fall­en die Dele­git­imierung von För­der­mit­teln oder der Vor­wurf der Parteilichkeit gegenüber poli­tisch missliebi­gen zivilge­sellschaftlichen Akteur*innen.

Diese Entwick­lun­gen kom­men nicht von unge­fähr, son­dern sind Ergeb­nis und Teil von (neu-) recht­en Strategien.

Wie sehen diese Strate­gien aus? Wo kom­men sie her? Wie kön­nen wir Nor­mal­isierung ver­ste­hen? Wie macht sie sich bemerk­bar und wie machen wir sie sicht­bar? Was kön­nen wir also tun, um ihr entgegenzuwirken?

Es disku­tieren

Andreas Kem­per (Sozi­ologe, Pub­lizist, Rechtsextremismusexperte)

Frauke Büt­tner (Geschäfts­führerin des Aktions­bünd­nis Bran­den­burg gegen Gewalt, Recht­sex­trem­is­mus und Fremdenfeindlichkeit)

Fer­at Kocak (Aktivist und Antifaschist, Betrof­fen­er von rechtem Terror)

Mod­er­a­tion: Mobiles Beratung­steam (Bran­den­bur­gis­ches Insti­tut für Gemeinwesenberatung)

Es han­delt sich um eine Koop­er­a­tionsver­anstal­tung der Ini­tia­tive “Kein Forum für rechte Kad­er” und dem VVN — BdA Bran­den­burg. Es unter­stützen uns außer­dem die   Lan­deshaupt­stadt Pots­dam und der All­ge­meine Studieren­de­nauss­chuss der Uni­ver­sität Potsdam.

~Wichtiger Hin­weis~
Die Ver­anstal­tenden behal­ten sich vor, von ihrem Haus­recht Gebrauch zu machen und Per­so­n­en, die durch demokratie– und men­schen­feindliche Äußerun­gen oder Hand­lun­gen in Erschei­n­ung getreten sind, den Zutritt zu unseren Ver­anstal­tun­gen zu ver­wehren oder sie von diesen auszuschließen. Hierzu zählen ins­beson­dere Per­so­n­en, die neon­azis­tis­chen oder extrem recht­en oder son­st extrem­istis­chen Parteien oder Organ­i­sa­tio­nen ange­hören, der extrem recht­en Szene zuzuord­nen sind oder bere­its in der Ver­gan­gen­heit durch ras­sis­tis­che, nation­al­is­tis­che, anti­semi­tis­che, sex­is­tis­che, homo­sex­uellen- oder trans­feindliche Äußerun­gen oder Hand­lun­gen in Erschei­n­ung getreten sind.

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